Strategien zur Wühlmausbekämpfung mit Drahtfallen, Selbstschußgerät oder Vergrämung

Wühlmäuse treiben ihr Unwesen in vielen Gärten und verursachen oft immense Schäden, doch es gibt verschiedene Möglichkeiten um den Wühlmäusen Einhalt zu gebieten.

Bei der Vergrämung verscheucht man die gefrässigen Nager durch Geräusche (Wühlmausschreck) oder Gerüche (Neo Arbin, Wühlmausgas CC, Löpi, Anti Bissan). Bei dieser Methode fügt man den Tieren keinen Schaden zu. 

Mit Zangenfallen bejagt man die Plagegeister und macht sich den Umstand zu nutze, dass Wühlmäuse keine Zugluft in Ihrem Bau mögen. Sobald ihr Gangsystem geöffnet wird versuchen die Erdratten ihre Gänge wieder zu verschließen. Wenn man in diesen Öffnungen Zangenfallen aufstellt ist der Jagderfolg sehr wahrscheinlich.

Das Wühlmausselbstschußgerät arbeitet mit dem gleichen Prinzip wie die Zangenfallen. Die Wühlmaus möchte die Gänge wieder schließen und schiebt Erde an die entsprechende Stelle. Schiebt die Wühlmaus Erde gegen den Auslöser des Selbstschußapparates löst sich ein Schuß und das Tier wird durch die entstehende Druckwelle getötet. Als Munition verwendet man hier gelbe Kartuschen des Kalibers 9 x 17mm.

Eine weitere Maßnahme besteht im Ausbringen von Produkten wie Ratzia Wühlmausköder. Der Köder besteht aus gefriergetrockneten Karottenstücken, diese Möhrenstücke sind mit Zinkphosphid versetzt und führen nach der Aufnahme zu einer Blockade der Atmungsfunktion.

 

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Wühlmäuse