Glyfos® Unkrautfrei 1 L Dr. Stähler - Nichtselektives Herbizid Glyphosat

Glyfos® Unkrautfrei 1 Liter von Dr. Stähler - Nichtselektives Herbizid
Glyfos® Unkrautfrei 1 L Dr. Stähler - Nichtselektives Herbizid Glyphosat
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Dr. Stähler Glyfos ist ein nichtselektives Herbizid gegen Einkeimblättrige- und Zweikeimblättrige Unkräuter. Es dient zur Anwendung auf Acker- und Grünland, auf Stilllegungsflächen, im Forst, Obst- und Weinbau.


Dr. Stähler

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Glyfos® 360g/l Unkrautfrei 1 L von Dr. Stähler - Nichtselektives Herbizid

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  • die zum Pflanzenschutz beraten
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  • sowie Pflanzenschutzmittel in Verkehr bringen

Dr. Stähler Glyfos® unkrautfrei 1 Liter

ist ein nicht-selektives Herbizid zur Anwendung auf Acker- und Grünland, auf Stilllegungsflächen, im Forst, Obst- und Weinbau, auf Wegen und Plätzen mit Holzgewächsen, auf Gleisanlagen und im Zierpflanzenbau.

Eigenschaften
Glyfos von Dr. Stähler ermöglicht die rasche und sichere Beseitigung von Unkraut-Aufwuchs einschließlich ausdauernder Wurzelunkräuter wie Disteln, Löwenzahl und Quecke. Es ist geeignet für den Einsatz im Hausgarten, auf unbefestigten Wegen und Plätzen (PflSch AnwVo beachten!) und zur Kulturvorbereitung vor der Neuansaat von Blumenbeeten oder der Neuanlage von Obstanlagen. Glyfos wird über die Blätter in die Wurzel transportiert und wirkt besonders bei stark wüchsigem Unkraut. Sofortiges Säen und Pflanzen nach dem Einsatz ist möglich, da kein herbizides Depot geschaffen wird.

Wirkstoff: 360 g/l (30,9 Gew.-%) Glyphosat
Bienengefährlichkeit: B4 nicht bienengefährlich
Zulassungsnummer:. 024162-00 

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete und Anwendungsbestimmungen

Schadorganismus/Zweck

Glyfos ist ein Mittel gegen einkeimblättrige Unkräuter und zweikeimblättrige Unkräuter (ausg. Ackerwinde), Holzgewächse, Adlerfarn, Gemeine Quecke und Ampferarten.
Auch: Ernteerleichterung, Sikkation, Ausfallkulturen

Kulturart/Objekt

Ackerbaukulturen (ausg. Winterraps), Kernobst, Steinobst, Stilllegungsflächen, Zierpflanzen, Rasen, Nichtkulturland ohne Holzgewächse, Wege und Plätze mit Holzgewächsen, Baumschulgehölzpflanzen, Gleisanlagen, Wintergerste, Sommergerste, Hafer, Winterroggen, Sommerroggen, Winterweizen, Sommerweizen, Wintertriticale, Sommertriticale, Nadelholz (ausg. Douglasie, Lärche), Laubholz,Wiesen, Weiden, Weinrebe

Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle (NW468).
Für die Anwendung in Stein- und Kernobst, Weinrebe, Laub- und Nadelholz (nicht bei Einsatz mit Abschirmung), Stilllegungsflächen, Nichtkulturland ohne Holzgewächse, Wiesen und Weiden, Zierpflanzen, Ackerbaukulturen, Rasen, Getreide und Gleisanlagen (5 l/ha) gilt zusätzlich:
Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 50 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist (NT101).
Für die Anwendung in Gleisanlagen (10 l/ha) gilt zusätzlich:
Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 75 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist (NT102).

Anwendung

Ackerbau
Ackerbaukulturen
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter 3 l/ha spritzen in 200 - 400 l/ha Wasser, Anwendungszeitpunkt: bis 2 Tage vor der Saat. Max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr. Bei Vorhandensein von Waldbeeren (z. B. Himbeeren, Heidelbeeren, Holunderbeeren) Behandlung nur nach der Beerenernte bzw. bis zum Beginn der Beerenblüte; anderenfalls dafür Sorge tragen, dass die Beeren nicht zum Verzehr gelangen (VA215).
Bei Vorhandensein von Wildkräutern dafür Sorge tragen, dass diese nach der Behandlung nicht geerntet werden (VA216).

Ackerbaukulturen
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter, Ausfallkulturen 5 l/ha spritzen in 200 - 400 l/ha Wasser, Anwendungszeitpunkt: nach der Ernte oder nach dem Wiederergrünen. Max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr. Bei Vorhandensein von Waldbeeren (z. B. Himbeeren, Heidelbeeren, Holunderbeeren) Behandlung nur nach der Beerenernte bzw. bis zum Beginn der Beerenblüte; anderenfalls dafür Sorge tragen, dass die Beeren nicht zum Verzehr gelangen (VA215).
Hinweise für den Einsatz im Forst: Bei der Gräserbekämpfung im Herbst ist darauf zu achten, dass diese noch grün und in vollem Wachstum sind. Eine nachhaltige Bekämpfung von Strauchholz im Frühjahr ist nur bei ausreichender Blattmasse zur Zeit der Behandlung gewährleistet. Der zu behandelnde Adlerfarn muss grün und voll entwickelt sein (alle Farnwedel entfaltet sowie beginnende Verbräunung der Fiederspitzen). Alle Farnwedel müssen gut benetzt werden. Behandlungen vor Frosteinbruch haben sich bewährt.

Ackerbaukulturen (ausg. Winterraps)
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter 3 l/ha spritzen in 200 - 400 l/ha Wasser, Anwendungszeitpunkt: bis BBCH 03 (Ende der Samenquellung, bzw. Ende der Keimruhe), vor dem Auflaufen, bis 5 Tage nach der Saat. Max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr. Bei Vorhandensein von Waldbeeren (z. B. Himbeeren, Heidelbeeren, Holunderbeeren) Behandlung nur nach der Beerenernte bzw. bis zum Beginn der Beerenblüte; anderenfalls dafür Sorge tragen, dass die Beeren nicht zum Verzehr gelangen (VA215).

Ackerbaukulturen (Stoppelbehandlung)
Gegen Gemeine Quecke 5 l/ha spritzen in 200 - 400 l/ha Wasser, Anwendungszeitpunkt: Herbst, nach der Ernte, mindestens 10 Tage vor einer Bodenbearbeitung, diese frühestens nach Auftreten erster Wirkungssymptome. Max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr.
Tankmischung mit schwefelsaurem Ammoniak, jedoch nicht mit Flüssigdüngern möglich. Quecke soll 3 - 4 neue Blätter pro Trieb gebildet haben. Zur Sanierung stark verqueckter Flächen wird je 1 Anwendung in 2 aufeinander folgenden Jahren empfohlen. Stoppeldüngung bzw. Kalkung ab 2 Tage nach der Behandlung.

Getreide (Gerste, Hafer, Roggen, Triticale, Weizen)
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter/zur Sikkation 5 l/ha spritzen in 200 - 400 l/ha Wasser in Lagergetreide, ausgenommen Saat- und Braugetreide, Anwendungszeitpunkt: ab BBCH 89 (Vollreife) zur Spätbehandlung. Max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr, Bodenbearbeitung direkt nach der Ernte möglich.

Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter/zur Ernteerleichterung 5 l/ha spritzen in 200 - 400 l/ha Wasser (ausgenommen zur Saatguterzeugung und zu Brauzwecken), Anwendungszeitpunkt: ab BBCH 89 (Vollreife), zur Spätbehandlung. Max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr, Bodenbearbeitung direkt nach der Ernte möglich. Stroh nicht zum Zwecke der Tierhaltung und Tierfütterung verwenden (VV214).

Stilllegungsflächen
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter 5l/ha spritzen in 200 - 400 l/ha Wasser zur Rekultivierung, Anwendungszeitpunkt: vor der Bodenbearbeitung, vor der Saat von Folgekulturen. Während der Vegetationsperiode. Max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr.
Bei sehr starker Verqueckung bzw. zu wenig grüner, aufnahmefähiger Blattmasse zum Spritzzeitpunkt ist ggf. eine Nachbehandlung nach der folgenden Kultur erforderlich. Bei sehr hohem Aufwuchs einen Schröpfschnitt einplanen und so durchführen, dass zum Behandlungszeitpunkt wieder genügend Blattmasse vorhanden ist. Eine den Austrieb unterdrückende Schwadablage unbedingt vermeiden.
Mit den Bestellarbeiten kann begonnen werden, wenn die Leitunkräuter nach dem Einsatz von Glyfos® zu vergilben beginnen. Besonders für Kulturen, die ein feinkrümeliges, rückstandsfreies Saatbett benötigen (z.B. Winterraps), ist eine Bearbeitung mit dem Pflug dringend angeraten. Im Behandlungsjahr anfallendes Erntegut/Mähgut nicht verfüttern (VV207).

Forst
Nadelholz (ausg. Douglasie, Lärche), Laubholz (auf Jungwuchsflächen)
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter, Holzgewächse 3 l/ha spritzen in 200 - 400 l/ha Wasser nur mit Bodengeräten, Anwendungszeitpunkt: September bis November, nach Abschluss des Kulturpflanzenwachstums. Max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr.

Nadelholz, Laubholz (auf Jungwuchsflächen)
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter, Holzgewächse 3 l/ha spritzen in 200 - 400 l/ha Wasser als Zwischenreihenbehandlung mit Abschirmung, Anwendungszeitpunkt: Mai bis Juni und ab einer Unkrauthöhe von mindestens 15 cm. Max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr. Die Anwendung des Mittels auf Freilandflächen, die nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, ist nur mit einer Genehmigung der zuständigen Behörde zulässig. Zu diesen Flächen gehören alle nicht durch Gebäude oder Überdachungen ständig abgedeckten Flächen, wozu auch Verkehrsflächen jeglicher Art wie Gleisanlagen, Straßen-, Wege-, Hof- und Betriebsflächen sowie sonstige durch Tiefbaumaßnahmen veränderte Landflächen gehören. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden (NS660-1).

Nadelholz, Laubholz (auf Kahlflächen oder unter Altholz ohne Jungwuchs)
Gegen Adlerfarn 5 l/ha spritzen in 200 - 400 l/ha Wasser nur mit Bodengeräten, Anwendungszeitpunkt: August bis September, nach Abschluss des Hauptwachstums des Farns. Max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr.

Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter, Holzgewächse 5 l/ha spritzen in 200 - 400 l/ha Wasser nur mit Bodengeräten, Anwendungszeitpunkt: August bis September. Max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr. Die Anwendung des Mittels auf Freilandflächen, die nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, ist nur mit einer Genehmigung der zuständigen Behörde zulässig. Zu diesen Flächen gehören alle nicht durch Gebäude oder Überdachungen ständig abgedeckten Flächen, wozu auch Verkehrsflächen jeglicher Art wie Gleisanlagen, Straßen-, Wege-, Hof- und Betriebsflächen sowie sonstige durch Tiefbaumaßnahmen veränderte Landflächen gehören. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden (NS660-1).

Grünland
Weiden und Wiesen
Gegen Gemeine Quecke, Einkeimblättrige Unkräuter,
Zweikeimblättrige Unkräuter und Ampferarten 4 l/ha spritzen in 200 - 400 l/ha Wasser mit nachfolgendem Umbruch zur Grünlanderneuerung, Anwendungszeitpunkt: Vor der Saat, während der Vegetationsperiode. Max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr.
Ausreichende Bodenfeuchtigkeit ist für das Gelingen der Neuansaat entscheidend. Bewährt haben sich Behandlungen und Ansaaten im Juli/August. Wichtig ist ein ebenes, abgesetztes Saatbett, um eine flache Ablage des Saatgutes (1 - 2 cm) zu ermöglichen. Nach der Einsaat ist durch Anwalzen für einen guten Bodenschluss zu sorgen. Die Anwendung des Mittels auf Freilandflächen, die nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, ist nur mit einer Genehmigung der zuständigen Behörde zulässig. Zu diesen Flächen gehören alle nicht durch Gebäude oder Überdachungen ständig abgedeckten Flächen, wozu auch Verkehrsflächen jeglicher Art wie Gleisanlagen, Straßen-, Wege-, Hof- und Betriebsflächen sowie sonstige durch Tiefbaumaßnahmen veränderte Landflächen gehören. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden (NS660-1).

Nichtkulturland
Nichtkulturland (Gleisanlagen)
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter 10 l/ha spritzen in 500 - 1000 l/ha Wasser, Anwendungszeitpunkt: während der Vegetationsperiode. Max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr.
Oder:
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter 5 l/ha spritzen in 500 - 1000 l/ha Wasser, Anwendungszeitpunkt: während der Vegetationsperiode. Max. 2 Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr.

Nichtkulturland ohne Holzgewächse
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter 0,05 l/100 m² spritzen in 2 - 4 l/100 m² Wasser im Splittingverfahren. Anwendungszeitpunkt: während der Vegetationsperiode. Max. 2 Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr. Keine Anwendung auf oder unmittelbar an Flächen, die z.B. mit Beton, Bitumen, Pflaster oder Platten versiegelt sind.

Wege und Plätze mit Holzgewächsen (ab Pflanzjahr)
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter 0,05 l/100 m² spritzen mit Abschirmung in 2 - 4 l/100 m² Wasser, Anwendungszeitpunkt: ab Pflanzjahr während der Vegetationsperiode. Max. 2 Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr. Keine Anwendung auf oder unmittelbar an Flächen, die z.B. mit Beton, Bitumen, Pflaster oder Platten versiegelt sind.

Obstbau
Kernobst (ab Pflanzjahr)
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter 5 l/ha spritzen in 200 - 400 l/ha Wasser, Anwendungszeitpunkt: Frühjahr oder Sommer, max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr. Behandelten Aufwuchs (Abraum vor der Neuansaat) weder zur Kleintierfütterung noch zur Kleintierhaltung verwenden (VV551).

Steinobst (ab Pflanzjahr)
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter 5 l/ha spritzen in 200 - 400 l/ha Wasser, Anwendungszeitpunkt: Frühjahr bis Ende Mai, max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr.

Hinweise für den Einsatz im Obstbau:
Glyfos® darf nicht in einjährigen Anlagen (1. Standjahr) eingesetzt werden, die stark zurück geschnitten wurden. Mit Glyfos® benetzte Seitentriebe, Schosstriebe oder Wildlinge usw. unbedingt sofort entfernen. Junge Bäumchen können unter Umständen über die grüne Rinde Wirkstoff aufnehmen und sind daher bei der Behandlung auszusparen. Dies ist besonders bei Neupflanzungen zu beachten. Grüne Teile von Obstbäumen dürfen weder direkt noch indirekt (Abdrift!) von der Spritzbrühe getroffen werden. Behandelten Aufwuchs (Abraum vor der Neuansaat) weder zur Kleintierfütterung noch zur Kleintierhaltung verwenden (VV551).
Hinweise für den Einsatz im Zierpflanzenbau:
Bodenbearbeitung und Nachbau 3 bis 4 Wochen nach der Behandlung, frühestens nach Eintritt von sichtbaren Wirkungssymptomen. Vorsicht bei benachbart wachsenden Kulturpflanzen, da Schäden möglich sind.

Weinbau
Weinrebe (ab 4. Standjahr)
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter (ausg. Ackerwinde) 0,5 ml/m spritzen in 20 - 40 ml/m² Wasser im Splittingverfahren, Anwendungszeitpunkt: Frühjahr und Sommer, max. 2 Anwendungen im Abstand von mindestens 3 Monaten in der Kultur bzw. je Jahr.
Hinweis für den Einsatz im Weinbau:
Grüne Pflanzenteile dürfen nicht getroffen werden. Stocktriebe können bis Ende Juni mitbehandelt werden. Sie sind aber spätestens 2 Wochen nach der Spritzung zu entfernen (Frühjahrsanwendung). Bei Sommeranwendung behandelte Stocktriebe sofort entfernen. Glyfos® kann während der Rebblüte und auch bei höheren Temperaturen eingesetzt werden. Glyfos® ist in allen geprüften Rebsorten verträglich.

Zierpflanzenbau
Baumschulgehölzpflanzen (ab Pflanzjahr)
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter 0,5 ml/m² spritzen in 20 - 40 ml/m² Wasser als Zwischenreihenbehandlung mit Abschirmung, Anwendungszeitpunkt: während der Vegetationsperiode, max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr.

Rasen (Zier-und Sportrasen)
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter 0,5 ml/m² spritzen in 20 - 40 ml/m² Wasser mit nachfolgendem Umbruch, Anwendungszeitpunkt: während der Vegetationsperiode, vor der Saat. Max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr. Im Behandlungsjahr anfallendes Erntegut/Mähgut nicht verfüttern (VV207).

Zierpflanzen
Gegen Einkeimblättrige Unkräuter und Zweikeimblättrige Unkräuter 0,5 ml/m² spritzen in 20 - 40 ml/m² Wasser mit nachfolgendem Umbruch, Anwendungszeitpunkt: während der Vegetationsperiode, vor Kulturbeginn. Max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr.

Wirkungsspektrum

sehr gut bis gut bekämpfbar:
Ungräser: Ackerfuchsschwanz, Ausfallgetreide, Binsen, Bluthirse, Borstenhirse, Fingerhirse, Flughafer, Glanzgras, Hühnerhirse, Knaulgras, Quecke, Rasenschmiele, Rispengras, Rothafer, Rotschwingel, Saathafer, Schilfrohr, Trespe, Weidelgras, Gemeiner Windhalm
Unkräuter: Ackerkratzdistel, Ackersenf, Amarant, Ampfer, Beifuß, Berufkraut, Bingelkraut, Birke, Große Brennnessel, Brombeere (Nichtkulturland), Ehrenpreis, Erdrauch, Esche, Flohknöterich, Gänsedistel, Gänsefuß, Ginster, Hahnenfuß, Hederich, Hirtentäschelkraut, Hohlzahn, Holunder, Huflattich, Kamille, Klatschmohn, Klettenlabkraut, Kornblume, Kreuzkraut, Landwasserknöterich, Löwenzahn, Malve, Melde, Möhre, Nachtschatten, Ölrettich, Pfeilkresse, Phacelia, Platterbse, Portulak, Raps, Saatwucherblume, Sauerklee, Schafgarbe, Stechapfel, Stiefmütterchen, Taubnessel, Vergissmeinnicht, Vogelknöterich, Vogelmiere, Weide, Weinbergslauch, Wicke, Windenknöterich, Wolfsmilch, Wucherblume, Zweizahn

Weniger gut bekämpfbar:
Ackerwinde, Kleine Brennnessel, Giersch, Rotklee, Weidenröschenarten, Zaunwinde

Nicht ausreichend bekämpfbar:
Weißer Mauerpfeffer, Salbeigamander, Ackerschachtelhalm, Sumpfschachtelhalm

Pflanzenverträglichkeit
Glyfos® wirkt nichtselektiv und schädigt bei direktem Kontakt mit grünen Pflanzenteilen die Kulturpflanze.

Anwendungstechnik

Ansetzen der Spritzbrühe
Tank bzw. Behälter mit 2/3 der erforderlichen Wassermenge füllen, dann Glyfos® zugeben und anschließend den Tank mit restlichem Wasser auffüllen. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig. Entleerte Behälter gründlich mit Wasser ausspülen, Spülwasser der Spritzbrühe beigeben.

Empfohlene Wasseraufwandmenge

Weinbau, Zierpflanzenbau 20 bis 40 ml/m² / Gleisanlagen 500 bis 1000 l/ha / Obstbau, Forst,Nichtkulturland, Ackerbau, Grünland 200 bis 400 l/ha

Ausbringungstechnik
Die zu bekämpfenden Unkrautarten müssen genug Blattmasse aufweisen, um ausreichend benetzt werden zu können. Der beste Bekämpfungserfolg wird erzielt, wenn die Mittelanwendung im Blühstadium erfolgt. Die Wirksamkeit kann bei anhaltender Trockenheit, bei hohen Temperaturen, verbunden mit extrem niedriger Luftfeuchtigkeit beeinträchtigt sein. Anwendung nach Regen oder Tau auf feuchtem, aber nicht tropfnassem Unkrautbestand möglich. Regenbeständigkeit: Einjährige Gräser: 2 - 3 Stunden, breitblättrige und mehrjährige Unkräuter ab ca. 3 Stunden. Glyfos® kann das ganze Jahr über eingesetzt werden; auch durch kurze Nachtfröste bis -3 °C wird die Wirkung nicht beeinträchtigt.

Mischbarkeit
Beimischungen von anderen Herbiziden zur Spritzbrühe sind nicht zu empfehlen, da sie die Wirkung von Glyfos® u. U. einschränken. Dagegen ist die gleichzeitige Anwendung von schwefelsaurem Ammoniak möglich. Dieses ist über das Sieb in den Tank einzuspülen. Das Spritzgerät ist nach Anwendung von schwefelsaurem Ammoniak gründlich mit klarem Wasser auszuspülen.

Reinigung
Spritzgerät und -leitungen nach Gebrauch gründlich mit Wasser reinigen. Dazu ca. 20 % des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei Innenflächen des Tanks mit dem Wasserstrahl abspritzen. Rührwerk für ca. 2 Minuten einschalten. Anschließend Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der zuvor behandelten Fläche verspritzen. Die regelmäßige Reinigung der Pflanzenschutzspritze von außen, insbesondere des Brühebehälters, Pumpenaggregates und Gestänges, sollte Bestandteil des normalen betrieblichen Ablaufes sein und möglichst direkt auf dem Feld erfolgen. Hierzu werden von den Geräteherstellern entsprechende Nachrüstsätze mit Wasservorratsbehältern und Reinigungsbürsten angeboten.

Nachbau
Alle Kulturen können 3 - 4 Wochen nach der Anwendung nachgebaut werden. Vor Bodenbearbeitung für die Folgekultur aber in jedem Fall den Eintritt deutlicher Wirkungssymptome (Vergilbung) abwarten.

Wartezeit

Getreide 14 Tage / Weinrebe 30 Tage / Kernobst, Steinobst 42 Tage

Ackerbaukulturen, Laubholz, Nadelholz, Stilllegungsflächen, Weiden und Wiesen: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.
Ackerbaukulturen: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vergetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.
Baumschulgehölzpflanzen, Nichtkulturland, Nichtkulturland ohne Holzgewächse, Rasen, Wege und Plätze mit Holzgewächsen, Zierpflanzen: Die Wartezeit ist ohne Bedeutung (N)

Umweltverhalten

Bienen
Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4) (NB6641).

Nützlinge
Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Trechus quadristriatus (Laufkäfer) eingestuft (NN168).

Fische
Das Mittel ist fischgiftig (NW261).

Wasserpflanzen
Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen (NW265).

Algen
Das Mittel ist giftig für Algen (NW262).

Gewässer/Grundwasser
Beachten Sie bitte die Anwendungsbestimmungen zum Gewässerschutz (siehe gesonderten Abschnitt am Anfang). Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden (NW642-1).

Saumstrukturen
Beachten Sie bitte die Anwendungsbestimmungen zum Schutz von Saumstrukturen (siehe gesonderten Abschnitt am Anfang).

Lagerung
Getrennt von Lebens- und Futtermitteln, unzugänglich für Kinder und nur in der verschlossenen Originalpackung aufbewahren.


Hinweise für sicheren Umgang
Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten (SP001).

Anwenderschutz
Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen (SB001). Für Kinder unzugänglich aufbewahren (SB010). Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten (SF245-01).

Kennzeichnung GefStoffV
Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten. - SP001 Verpackung darf nicht wieder verwendet werden. Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage für berufsmäßige Verwender erhältlich.

Dieses Mittel ist ab dem 1 Liter Gebinde nicht für den Haus- und Kleingartenbereich zugelassen! Es darf nur von Personen mit Pflanzenschutzsachkunde erworben werden.

Sie bestätigen durch Ihren Kauf, dass Sie 1. über die notwendige Sachkunde verfügen, 2. der Einsatz nur auf Kulturflächen durchgeführt wird (bzw. Sie uns eine Genehmigung zusenden.) und 3. Sie die Pflanzenschutzmittel nach der entsprechenden Gebrauchsanweisung ausbringen. Darüber hinaus gilt für sämtliche Pflanzenschutzmittel, dass sie ohne Ausnahmegenehmigung nach § 6 Abs. 3 PflSchG grundsätzlich nur auf gärtnerisch, landwirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genutzten Flächen und nicht auf Nichtkulturflächen (z.B. Abstellflächen, Hofflächen, Befestigte Wege und Plätze usw) ausgebracht werden dürfen.

 

Gilt für deutsche Endkunden:

ACHTUNG WICHTIG: Für den Erwerb dieses Produkts benötigen wir die Kopie Ihres Sachkundenachweises sowie eine Kopie ihres Pass.

Bitte faxen Sie diese Daten an folgende Fax Nummer: 04447 98998509

Diese Personen benötigen den Sachkundenachweis:

    • Personen, die Pflanzenschutzmittel anwenden
    • die zum Pflanzenschutz beraten
    • andere nichtsachkundige Personen anleiten oder beaufsichtigen
    • sowie Pflanzenschutzmittel in Verkehr bringen

Glyfos® Unkrautfrei 1 L Dr. Stähler - Nichtselektives Herbizid Glyphosat Details:

Pestizid: Ja

Marke: Dr. Stähler
Hersteller: Dr. Stähler

Dr. Stähler

Dieses Produkt wird in Deutschland hergestellt.

Sie benötigen einen Sachkundenachweis bzw. einen Befähigungsschein der Sie zu dem Kauf berechtigt. Ohne entsprechenden Nachweis ist keine Ausgabe an Sie möglich.

Wirkstoffe: Glyphosat

EAN: 4012879051140
Bestell-Nr.: 810069
Hersteller-Artikelnr.: 5114

Gewicht: 1,10 kg
Verpackungseinheit (VPE): 1 Stück / Packung
Verpackungsinhalt: 1 Liter

Modell/Typ: Glyfos ® Unkrautfrei 1 L von Dr. Stähler - Nichtselektives Herbizid

Verwendung: Verwendung: Aussenbereich, im Garten, Ackerbau, Gemüsebau, Obstbau, Zierpflanzenbau

Markiert mit: Glyfos, Glyphos, Glyphosat 360, Unkrautfrei, Unkraut-frei, Dr. Stähler, Dr. Stäler, Dr. Stehler, Dr. Staehler, Dr. Steler, Glyphosat, Glyfosat, Glüfos, Glüfosat, Unkrautfrei, Profi Line, Dr. Stähler, Dr. Stäler, Dr. Stehler, Dr. Staehler, Dr. Steler, Krautfrei, Dikotex, Unkrautentferner, Rasenflächen, Rasenverträglichkeit, Herbizid, Unkraut entfernen, Unkraut bekämpfen, Unkräuter entfernen, Unkräuter bekämpfen, Rasen Unkraut bekämpfen, Unkrautentferner, Unkraut auf Rasen entfernen, Herbizid gegen Unkraut, Glyfos Herbizid, Ehrenpreis, Disteln, Löwenzahn, Quecke, Holzgewächse, Kulturvorbereitung, vor Neuansaat, Blumenbeeten, Beseitigung alter Rasenflächen, Obstbäumen, Obstbaum